Brindisi (Italien) – [–>Riesen-Schock für die 184 Passagiere an Bord einer Boeing 737 MAX8 der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair: Ein Triebwerk geriet in Brand, alle Passagiere mussten über Notrutschen evakuiert werden.
Die erst zwei Jahre alte Boeing, Flug FR8826, stand startbereit und vollgetankt für den Flug nach Turin in Italien auf dem Vorfeld in Brindisi, als plötzlich Flammen aus dem rechten Triebwerk schlugen.
Pilot und Crew reagieren schnell
Die Crew reagierte schnell und richtig: Die beiden Piloten im Cockpit alarmierten die Flughafenfeuerwehr, die Kabinencrew öffnete die Türen, die Notrutschen entfalteten sich und die Passagiere verließen nacheinander die Maschine.
Feuerwehr löscht Brand
Die Feuerwehr war schnell mit mehreren Löschfahrzeugen am Jet und konnte die Flammen zügig löschen. Verletzt wurden weder Passagiere noch Crewmitglieder. Der Flughafen von Brindisi war für mehrere Stunden gesperrt. Es waren keine Starts möglich, ankommende Flugzeuge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.
Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt, die Untersuchungen der Flugunfallbehörde noch im Gang.
Nicht der erste Ryanair-Zwischenfall
Obwohl weder die Passagiere noch die Crew verletzt wurden, drohen der irischen Billigfluggesellschaft jetzt Konsequenzen. „Heute Früh gab es auf dem Flughafen von Brindisi einen neuen Zwischenfall, den x-ten, mit einer Ryanair-Maschine. Wir haben daher eine dringende Anhörung der Spitze der Luftfahrtbehörde ENAC im Verkehrsausschuss der Abgeordnetenkammer beantragt, bei der es um die Sicherheit der Ryanair-Flüge gehen soll, die in Bezug auf das Passagieraufkommen die führende Fluggesellschaft Italiens ist“, heißt es in einer Mitteilung von Andrea Caroppo, Vizepräsident der Verkehrskommission der Abgeordnetenkammer.
Erst am Dienstag war der internationale Flughafen Orio al Serio in Bergamo, rund 60 Kilometer westlich von Mailand geschlossen worden, nachdem der Reifen eines Ryanair-Flugzeugs bei der Landung geplatzt war. An Bord des aus Barcelona (Spanien) kommenden Flugzeugs befanden sich 162 Passagiere und sechs Crewmitglieder, niemand wurde verletzt, teilte die Betreibergesellschaft des Flughafens mit.
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