Im Sturm steckt (noch) der Wurm…
Im dritten Testspiel unter Neu-Coach Miroslav Klose (46) kam der 1. FC Nürnberg gegen Drittligist 1860 München nicht über ein 1:1 hinaus.
Nach einer erneut dünnen Anfangsphase und dem frühen 0:1 (7.) von Patrick Hobsch (unter den Augen seines Vaters, Ex-Club-Stars Bernd Hobsch) war der FCN zwar hoch überlegen, doch ein Tor wollte lange nicht fallen.
Allein im ersten Durchgang versiebten die Neuzugänge Stefanos Tzimas (18/auch per Elfmeter!), Florian Pick (28) oder der als Rechtsverteidiger aufgestellte Jens Castrop (20) zahlreiche Top-Chancen. Ein ähnliches Bild auch direkt nach der Pause: Erneut verpasste der eingewechselte und sehr auffällige Lukas Schleimer (24) per Kopf den Ausgleich.
Doch in der 51. Minute war Schleimer dann doch zur Stelle – dank gütiger Mithilfe von 1860! Nach einem schlimmen Löwen-Fehlpass in der eigenen Hälfte lupfte der Club-Stürmer den Ball überlegt ins Tor. Der überfällige Ausgleich war gleichzeitig auch der Endstand.
Wer denkt, dass WM-Rekordtorschütze Klose am Chancenwucher seiner Mannschaft verzweifelte, täuscht sich gewaltig. Der Ex-Knipser schwärmte regelrecht von der Leistung seines Teams: „Ähnlich wie schon in Ansbach haben wir zwar ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen, um unsere Struktur und unsere Aktivität zu finden, aber danach war es der Fußball, den ich mir vorstelle, weil wir für den Gegner nicht greifbar waren.“
Und Klose weiter: „Wir hatten große Chancen in erster Halbzeit und das ist mir viel, viel lieber, dass wir uns diese erspielen. Dass das nicht krampfhaft aussieht, sondern dass das alles spielerisch ist. Wir haben jetzt im Training hinten angefangen, Struktur zu bekommen und wir sind jetzt in der Mitte. Vorn haben wir noch gar nichts trainiert. Trotzdem erarbeiten wir uns schon diese Chancen.“
Tatsächlich hatte der Club gegen 1860 meist die Spielkontrolle. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass der Testgegner nach 20 Abgängen im Sommer noch weit von seiner Top-Form entfernt ist.
Für Klose war das aber eher dem Club-Auftritt geschuldet. Der FCN-Coach: „Man hat an unserem Spiel gesehen: Wenn du viel läufst, hat der Gegner einfach nicht mehr die Kraft nach vorn zu spielen. Und das ist ja unser Ziel. Wir wollen dominieren und dann können wir auch attackieren, wenn wir den Ball verlieren. Und das war heute in ganz, ganz vielen Phasen richtig gut.“
Gut fand Klose auch die Leistung von Probespieler Ondrej Karafiat (29). Der tschechische Innenverteidiger soll wie auch Linksverteidiger Fotis Kitsos (21) möglichst im Trainingslager am Walchsee weiter vorspielen.
Überraschend ausgemustert wurden für Österreich die Mittelfeldspieler Ali Loune (22) und auch Stürmer Julian Kania (22). Wie schon sein Vorgänger Cristian Fiél (44) vermisst Klose gerade bei Kania, der am Samstag bei der U23 gegen Eintracht Frankfurt II nach seiner Einwechslung zum 5:1-Endstand traf, die Intensität im Spiel. Nicht unwahrscheinlich, dass die Zeichen bei beiden Spielern jetzt auf Abschied stehen.
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